Museum
Kontaktinformationen
Schlossstrasse 13
3110 Münsingen
Tel. 031 724 52 81
Fax 031 724 52 45
E-Mail museum@muensingen.ch (museum@muensingen.ch)
Kontaktpersonen
Sarah Pfister, Konservatorin
Karin Bühler, Administration
Lage und Anfahrt
Das Schloss befindet sich in der Nähe vom Bahnhof und ist in 5 Minuten zu Fuss erreichbar. Für die Anfahrt per PW sind Parkplätze beim Schlossgutareal vorhanden. Ortsplan .
Öffnungszeiten
Dauerausstellung - Schloss und Herrschaft Münsingen und Therese Keller
| Oktober bis April | jeden Sonntag, 14.00 bis 17.00 Uhr |
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jeden Freitag, 18.00 bis 20.00 Uhr |
Sonderausstellung - Die Kirche bleibt im Dorf
28. August 2009 bis 14. März 2010
Museum geschlossen
25. bis 27. Dezember 2009 und 1. bis 3. Januar 2010
Führungen
Eine öffentliche Führung durch die Ausstellung findet jeden Freitag, 18.00 Uhr statt und ist kostenlos. Gruppen auf Voranmeldung.
Weitere Führungen für Erwachsene und Kinder durch die Dauer- und Sonderausstellungen im Schloss, Spaziergänge durchs Dorf sowie Schlossführung nach Vereinbarung möglich. Museumspädagogisches Angebot: Römerrundgang, Römerrucksack etc.
Führungen CHF 40.00
Führungen ab 25 Personen CHF 75.00
Leitbild
Hier können Sie das Leitbild der Museumskommission herunterladen:
Leitbild_Museum_Muensingen.pdf
Dauerausstellung
Ein Schwerpunkt der Daueraustellung liegt auf den Exponaten aus dem Besitz der Berner Patrizierfamilie von Steiger, die während beinahe drei Jahrhunderten Besitzerin des Schlosses und der Herrschaftsrechte von Münsingen war. Wertvolle Urkunden aus der Familienkiste und repräsentative Porträts zeugen vom Leben und Wirken der ehemaligen Herrschaftsleute.
Daneben beherbegt das Museum den Nachlass der international bekannten Puppenspielerin Therese Keller (1923 - 1972). Handpuppen, Briefe, Fotografien, Zeichnungen und Tagebucheinträge erinnern an das Leben und Schaffen der früh verstorbenen Münsingerin. TV-Aufzeichnungen von Kasperstücken und ein Filmportrait entführen die Besucherinnen und Besucher in die Märchenwelt von Kasper und Co. Auf vorherige Anmeldung können auch die Dokumentation zu Therese Keller, zahlreiche Typoskripte und handschriftliche Aufzeichnungen zu den einzelnen Stücken eingesehen werden. die permanente Ausstellung (neu gestaltet 2008) wird durch jährliche Wechselausstellungen (Oktober bis April) ergänzt.
Therese Keller
Die Puppenspielerin Therese Keller (1923-1972) zählt zu den Pionierinnen des Puppentheaters in der Schweiz. Der grosse Erfolg ihrer Einfrau-Bühne lag im aussergewöhnlich harmonischen Zusammenspiel der unterschiedlichsten Elemente: in ihrem Sinn für Humor, ihrem Gespür fürs kleinste Detail, ihrer perfekten Spieltechnik, ihrer Sprachbegabung und nicht zuletzt in ihrer persönlichen Ausstrahlung. Die ausgebildete Kindergärtnerin legte grossen Wert auf den erzieherischen Aspekt des Puppenspiels. Dank ihrem Engagement im In- und Ausland trug sie zur grossen Verbreitung des Handpuppentheaters und zu dessen künstlerischen Anerkennung bei.
In den selbstgeschriebenen Stücken werden grundsätzliche Themen des Lebens behandelt, wobei die stete Auseinandersetzung mit dem Guten und Bösen auf der Welt in allen Stücken von zentraler Bedeutung ist: Gut und böse steckt in uns allen.
Wegweisend war die vielseitig begabte Künstlerin insbesondere in der Erfindung und Gestaltung der Figuren. Die beiden Hauptakteure Kasper und Fritzli zogen mehrere Kindergenerationen in ihren Bann. Währenddem Kasper den tapferen Teil der Menschenseele verkörpert, versinnbildlicht Fritzli in seiner Unschuld und Ahnungslosigkeit das Kindliche schlechthin.








