Eine grosse Artenvielfalt ist ein Kennzeichen funktionierender Ökosysteme. Wir Menschen sind auf funktionierende Ökosysteme angewiesen: Sie liefern uns Lebensmittel (Landwirtschaft), Baustoffe und Energie (Waldwirtschaft), saubere Luft und sauberes Wasser.
Der wichtigste Grund für das Artensterben ist der Verlust von naturnahen Flächen sowie das Zerschneiden und Fragmentieren solcher Flächen durch Strassen und Siedlungen. Wo es nach wie vor naturnahe Flächen gibt, stehen diese oft unter einem hohen Nutzungsdruck durch Freizeitverkehr und Erholungssuchende. Auch die intensive Land- und Forstwirtschaft tragen ihren Teil zum Artensterben bei.
Grünflächen im Siedlungsraum können wichtige Rückzugsgebiete für seltene Arten und wertvolle «Trittsteine» für die ökologische Vernetzung von Biotopen darstellen. Der wichtigste Grundsatz lautet dabei: «Weniger ist mehr»: Weniger hochgezüchtete Pflanzen dafür mehr Wildformen, weniger «Sauberkeit» dafür mehr Rückzugsräume und ökologische Nischen, weniger Dünger und Pestizide dafür mehr Leben und mehr Vielfalt.
Lassen Sie sich von unseren Ideen inspirieren.
Mit ihrer Kombination aus – oft alten – Obstbäumen und extensiv bewirtschafteter Wiese stellt die traditionelle «Hostett» einen wertvollen Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten dar. Auch im eigenen Garten lässt sich oft durch die Pflanzung von Hochstammobstbäumen eine solche «Hostett» im Kleinformat realisieren.
Sie sind selten geworden: Streuobstwiesen mit altem Obstbaumbestand prägten früher viele Landschaften in der Schweiz. Heute gehört eine solche «Hostett» nicht mehr immer wie selbstverständlich zu einem landwirtschaftlichen Betrieb. Umso wichtiger wird der Erhalt bestehender, nicht-kommerzieller Obstgärten auf öffentlichem und privatem Grund und umso wertvoller wird jede Neuanpflanzung von Hochstamm-Obstbäumen im eigenen Garten oder auf dem eigenen Grundstück.

Impressionen vom Pflanztag am Grabebach (Bildmaterial bereitgestellt von den Lernenden der H+R Architekten AG)
Herzlichen Dank, dass Sie Ihre Beobachtungen melden!
Indem Sie Ihre Beobachtungen über Amphibien melden, helfen Sie dem nationalen Daten- und Informationszentrum Info fauna und damit dem Natur- und Artenschutz in der Schweiz. So gehen Sie vor:

Die häufigsten, bei uns vorkommenden Amphibien: Erdkröte (Bufo bufo, o.l.), Grasfrosch (Rana temporaria, o.r), Wasserfrösche (Pelophylax sp., u.l.), Bergmolch (Ichthyosaura alpestris, u.r.) © Bildautorin: Beatrice Lüscher
Woraus besteht eine Beobachtung?
Eine Beobachtung umfasst folgende Mindestinformationen, die in der App bzw. im Web-Formular hinterlegt sind (Pflichtfelder, rot markiert in der App, mit rotem Stern versehen im Web-Formular):
Eine Beobachtung kann mit weiteren freiwilligen Informationen ergänzt werden. Wichtig wäre es hier, die Anzahl der beobachteten Individuen einzutragen.
Foto
Wir bitten Sie sehr, ein Foto Ihrer Beobachtung hochzuladen, damit die Beobachtung von Fachexperten validiert werden kann.
In der App können Fotos vom Mobiltelefon direkt in die Meldung integriert werden. Im Web-Formular können Sie lokal abgespeicherte Dateien über den Button «Dateien hochladen» (ganz unten im Formular) hochladen.
Datenschutz
Ihre Daten werden vertraulich behandelt. «info fauna» verwertet die Daten rein wissenschaftlich zur Erfassung der Tierarten. Hier finden Sie die gültigen Datenschutzrichtlinien:InfoSpecies
Ausführliche Informationen zur Datenerfassung finden Sie auf: Daten melden | info fauna