In Münsingen sollen im Strassenverkehr alle Teilnehmenden gleichberechtigt sein. Niemand soll bevorzugt oder benachteiligt werden. Mit wachsenden Bevölkerungszahlen und zusätzlichen Fahrzeugen, wird der verfügbare Platz im Strassenraum zunehmend knapper. Immer mehr Verkehrsteilnehmende teilen sich die gemeinsame Verkehrsfläche.
Neben zu Fussgehenden, Fahrrad-, Roller-, Motorrad- und Autofahrenden, kommen laufend neue Fahrzeugtypen wie z.B. E-Bikes (25 km/h), schnelle E-Bikes/Speedelecs (40 km/h), Kickboards, (E-) Scooter, (E-) Roller (25km/h), (E-) Chopper (25 km/h), usw. dazu. Auch die Elektifizierung der Fahrzeuge schreitet stetig voran. Das bringt neue Herausforderungen mit sich. Es gibt mehr Verkehrsteilnehmende, der Verkehr wird dichter, neumodische Fahrzeuge fahren zum Teil auch auf Fussgängerwegen, die Fahrzeuge werden leiser, usw. Aber der Verkehrsraum bleibt beschränkt.
Deshalb braucht es viel Verständnis und gegenseitige Rücksichtsnahme aller Verkehrsteilnehmenden. Und insbesondere die schwächeren Verkehrsteilnehmer/-innen (zu Fussgehende, Kinder und ältere Menschen, Personen mit besonderen Bedürfnissen wie Hör- und Sehbehinderte, Blinde, Rollstuhlfahrende, Menschen mit Gehhilfen, usw.) müssen besonders geschützt werden.
Dafür engagiert sich die Gemeinde Münsingen seit Jahrzehnten für eine vielfältige und sichere Verkehrsinfrastruktur.
Als Zeichen des Engagements der Gemeinde wurde 1995 Veloville ins Leben gerufen. Zuerst als Sensibilisierungskampagne gestartet, steht die Marke heute für sämtliche Aktionen und Aktivitäten rund um die Förderung des Veloverkehrs und ein respektvolles Miteinander im Strassenverkehr.