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Gemeinde Münsingen
Gemeinde Münsingen

Münsingen ist auch eine Velostadt

In Münsingen sollen im Strassenverkehr alle Teilnehmenden gleichberechtigt sein. Niemand soll bevorzugt oder benachteiligt werden. Mit wachsenden Bevölkerungszahlen wird der verfügbare Platz in der gesamten Schweiz zunehmend knapper. Immer mehr Verkehrsteilnehmende teilen sich die gemeinsamen Verkehrsflächen. Neben zu Fussgehenden, Fahrrad-, Roller-, Motorrad- und Autofahrenden, kommen laufend neue Fahrzeugtypen wie z.B. Kickboards, (E-) Scooter, (E-) Roller (25km/h), (E) Chopper (25 km/h), usw. dazu. Auch die Elektifizierung der Fahrzeuge schreitet stetig voran. Das bringt neue Herausforderungen mit sich. Es gibt mehr Verkehrsteilnehmende, der Verkehr wird dichter, Fahrzeuge werden leiser, usw. Aber der Verkehrsraum bleibt beschränkt. Deshalb braucht es viel Verständnis und gegenseitige Rücksichtsnahme aller Verkehrsteilnehmenden. Und insbesondere die schwächeren Verkehrsteilnehmer/-innen müssen besonders geschützt werden.

Deshalb engagiert sich die Gemeinde Münsingen seit Jahrzehnten für eine vielfältige und sichere Verkehrsinfrastruktur. Zum Beispiel mit der neuen Tempo-30-Zone auf der Ortsdurchfahrt Münsingen. Mit den seit Jahren gültigen Tempo-30-Zonen auf fast allen Gemeindestrassen. Mit Verkehrsberuhigungsmassnahmen in den Wohnquartieren. Mit sicheren Querungsstellen für zu Fussgehende. Mit der Rücksichtnahme auf Personengruppen mit besonderen Bedürfnissen (visuell-taktile Markierungen für Sehbehinderte und Blinde, Querungsfurten auf Mittelinseln, usw. Mit der konsequenten Markierung von Velostreifen auf Gemeindestrassen. Mit Zusatzmarkierung von Spurleitlinien für Fahrradfahrende im Kreisel Dorfzentrum (eine Münsinger Besonderheit). Mit dem behindertengerechten Ausbau der Buswartekanten. Indem Velofahren in Einbahnstrassen entgegen der Fahrrichtung erlaubt ist. Mit der neuen Fahrradbrücke auf dem Veloweg von Rubigen nach Münsingen. Mit der Velostation Dorfmatt (Veloeinstellhalle) beim Bahnhof West, welche Platz für 600 Fahrzeuge bietet. Aber auch durch das Schliessen von diversen Netzlücken für den Veloverkehr wie beispielsweise im Giessenpark. Weitere Massnahmen befinden sich in Planung. So z.B. die neue SBB-Fussgänger- und Fahrradunterführung beim Güterschuppen.

Als Zeichen des Engagements der Gemeinde wurde 1995 Veloville ins Leben gerufen. Zuerst als Sensibilisierungskampagne gestartet, steht die Marke heute für sämtliche Aktionen und Aktivitäten rund um die Förderung des Veloverkehrs.



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